Lebkuchen-Rezepte

Lebkuchen backen gehört zur Weihnachtszeit genauso dazu, wie den Tannenbaum schmücken. Findet ihr nicht? Mit unseren kreativen Lebkuchen-Rezepten und der praktischen Schritt-für-Schritt-Anleitung könnt ihr daraus einen tollen Familiennachmittag machen. Gemeinsam Lebkuchen backen, Weihnachtslieder singen und danach das leckere Gebäck genießen. Egal ob klassische Lebkuchenherzen, Elisenlebkuchen oder moderne Weihnachts-Cake-Pops - bei unseren Lebkuchen-Rezepten kommt jeder auf seinen Geschmack.

Wie kann ich Lebkuchen aufbewahren?

Lasse den gebackenen Lebkuchenteig auf einem Kuchenrost vollständig abkühlen. Bewahre den Lebkuchen, der weich werden soll, zuerst solange in einer Dose mit lose aufgelegtem Deckel auf, bis er die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Das dauert etwa eine Woche. Verschließe die Dose anschließend fest.

Um die weiche Konsistenz des Lebkuchens zu erhalten, lege ein Stück ungespritzte Mandarinen- oder Orangenschale, eine Apfelhälfte oder eine Scheibe Brot neben das Gebäck. Durch das Obst bekommt das Gebäck gleichzeitig ein fruchtiges Aroma. Die Schale, Apfelhälfte bzw. Brotscheibe solltest du alle 1-2 Tagen austauschen, da es sonst zu Schimmelbildung kommen kann.

Übrigens: Lebkuchen, Honigkuchen, Printen, Springerle und Anisplätzchen solltest du immer getrennt voneinander und von anderen Sorten lagern. Durch die Gewürze nehmen andere Plätzchen sonst das Aroma auf und verlieren ihren eigenen Geschmack.

Die Geschichte des Lebkuchens – eine Tradition zur Weihnachtszeit

Lebkuchen gibt es gefühlt schon ewig. Doch warum essen wir ihn gerade zur Weihnachtszeit, wo kommt er überhaupt her und wieso heißt das Gebäck überhaupt Lebkuchen?

Warum heißt Lebkuchen Lebkuchen?

Forscher gehen davon aus, dass der Lebkuchen seinen Namen vom lateinischen Wort „libum“ hat, was so viel bedeutet wie Fladen, Flachkuchen oder Opferkuchen.

Im Osten wird der Lebkuchen allgemein als Pfefferkuchen bezeichnet. Der Ursprung dieses Wortes lässt sich schon besser nachvollziehen: Im Mittelalter nutzte man nämlich für sämtliche Gewürze allgemein das Wort „Pfeffer“, weshalb es naheliegend ist, das stark gewürzte Gebäck einfach als Pfefferkuchen zu bezeichnen.

Wer hat den Lebkuchen erfunden?

Die Ursprünge des Lebkuchens gehen auf den Honigkuchen der Antike zurück. Der Lebkuchen, den wir heute kennen, entstand aber erst im 12. Jahrhundert in Belgien und breitete sich von dort erst nach Aachen und dann nach ganz Deutschland aus. Da es vieler fremdländischer Gewürze bedarf, um Lebkuchen herzustellen, wurde Lebkuchen vor allem in solchen Städten gebacken, die viel mit Gewürzen handelten. Aber auch der große Honiganteil war ein Kriterium, sodass in honigreichen Gegenden wie Nürnberg oder Aachen eine große Lebkuchen-Tradition entstand. Nürnberger Lebkuchen und Aachener Printen sind bis heute für viele ein Begriff.

Warum essen wir Lebkuchen zu Weihnachten?

Früher wurde die Adventszeit zur Besinnung genutzt und das Fasten spielte eine wesentliche Rolle. Da die Fastenzeit offiziell am Heiligen Abend beendet wurde, entstand die Tradition, am Heiligen Abend Lebkuchen zu essen, weil sie dank des Honigs und der Gewürze nicht nur gut schmecken, sondern auch lange Zeit den Ruf hatten, gut für die Gesundheit zu sein. Sie galten zudem als echte Kostbarkeit und waren kein klassisches Dessert, sodass Gutsbesitzer und Adelige häufig ihren Knechten und Mägden zu Weihnachten Lebkuchen schenkten.