Amerikaner Rezepte

Amerikaner sind ein echter Gebäck-Klassiker, der in keiner Bäckerei-Auslage fehlen darf. Die fluffigen kleinen Gebäcke kannst du aber auch einfach zu Hause nachbacken, ganz ohne die dicke Fondant-Schicht, mit der es einige Bäcker manchmal etwas zu gut meinen. Wir mögen die süßen Teilchen auch vieeeel lieber mit einer Glasur aus Zuckerguss oder Schokolade. Noch dazu lässt sich das Amerikaner Gebäck mit wenig Aufwand individuell dekorieren und eignet sich dadurch perfekt für Kindergeburtstage oder Motto-Partys. Entdecke unsere leckeren Rezepte, damit du deine eigenen Amerikaner backen kannst! 

Einfaches Amerikaner Rezept

Das klassische Amerikaner Gebäck besteht aus einem eher festen Rührteig. So zerläuft er später nicht beim Backen auf dem Blech. Neben den fixen Zutaten wie Mehl, Butter, Zucker und Ei spielen Milch und Backpulver eine besondere Rolle. Das Backpulver gibt dem kleinen Kuchen die bekannte Form mit der leichten Kuppel und die Milch macht den Teig besonders weich. Am besten lässt sich der Teig übrigens mit zwei Esslöffeln portionieren. Zum Abschluss darf natürlich der Zuckerguss nicht fehlen und wenn du magst, dekorierst du deine Amerikaner noch mit bunten Streuseln oder Kuvertüre. 

Amerikaner
50 Min. |  Einfach

Amerikaner Rezepte neu interpretiert

Bei uns wird es jetzt bunt und überraschend. Entdecke, wie du die klassischen Amerikaner ganz einfach abwandelst.

Bunte Amerikaner mit Motto

Wir lieben Amerikaner, weil sie so wunderbar lecker und wandelbar sind und dabei wirklich einfach zuzubereiten. Irgendwie findet sich für jeden Anlass eine passende Dekoration. Ob für die nächste WM oder Prinzessinnen-Amerikaner zu Karneval. Welcher Motto-Amerikaner gefällt dir am besten? 

Amerikaner mit Knusper-Effekt

Mal was Anderes sind unsere Karamell-Amerikaner mit Brezel Glasur. Der salzige Brezel-Crunch bildet einen spannenden Kontrast zum süßen Teig und zur Schokolade. Und es knuspert so schön! 

Mini-Amerikaner backen

Warum nicht mal eine Nummer kleiner. Was mit zwei Esslöffeln funktioniert, geht auch mit zwei Teelöffeln, oder mit Spritzbeutel und Spritztülle. Wenn du die Backzeit etwas verringerst, kannst du aus den gleichen Zutaten ganz einfach leckere kleine Mini-Amerikaner backen. Aber Vorsicht – die landen ganz schnell mit einem Haps im Mund…  

Amerikaner in etwas anderer Form

Das Amerikaner nicht immer rund sein müssen, zeigen unsere kleinen Schneemänner. Hier haben wir unseren klassischen Amerikaner-Teig einfach mit einer Spritztülle in drei kleinen Teigkugeln aufgespritzt. Mit lustigen Zuckeraugen und Marzipan-Möhre entstehen diese süßen Schneemänner. 

Der perfekte Guss für deine Amerikaner

Damit deine Amerikaner auch wirklich perfekt werden, erfährst du was du bei der Zubereitung des Zuckergusses oder der Kuvertüre für dein Amerikaner-Gebäck beachten solltest. 

Amerikaner mit Zuckerguss

Zuckerguss gehört einfach auf den Amerikaner. Das Gute daran: Der Guss lässt sich einfach mit Lebensmittelfarbe färben und du kannst ihn nach Belieben aromatisieren. Zum Anrühren einfach 250 g Puderzucker mit 2 EL Flüssigkeit verrühren. Wir verwenden am liebsten Wasser, Milch oder Zitronensaft. Füge die Flüssigkeit nur nach und nach hinzu, damit der Guss nicht zu flüssig wird. Wenn der Zuckerguss schön glattgerührt ist und so gerade eben vom Löffel tropft, ist er perfekt. Am besten lässt er sich mit einem einfachen Tafelmesser aufstreichen. 

Amerikaner mit Kuvertüre

Kuvertüre oder Schokolade schmilzt du am besten im Wasserbad oder in der Mikrowelle. Achte darauf, dass kein Wasser in die Schokolade tropft, denn dann wird sie klumpig und ist kaum noch zu gebrauchen. Durch richtiges Temperieren und keine zu großen Temperaturschwankungen beim Trocknen bekommt deine Glasur auch den richtigen Glanz. Wie du das genau anstellst, erfährst du in unserem Artikel. 

Keine Angst vor Kuvertüre
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Schöner Glanz durch richtiges Temperieren. Entdecke in unserem Artikel, wie es funktioniert.
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So gelingt dein Rührteig

Auch wenn der Teig beim Amerikaner backen eine festere Konsistenz hat, ist es dennoch ein Rührteig. Worauf es beim Rührteig wirklich ankommt – natürlich auf das Rühren: Erst die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, dann die Eier einzeln unterrühren und zum Schluss das Mehl vorsichtig unterheben. Dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Den ein oder anderen Spezial-Trick findest du in unserem Artikel zum Thema Rührteig. 

Keine Angst vor Rührteig
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Richtig guter Rührkuchen ist gar nicht so einfach. Damit dein Kuchen schön saftig und locker wird verraten wir dir unsere Tipps und Tricks. 
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Warum eigentlich Amerikaner?

Der „Half-Moon-Cookie", wie er in Amerika genannt wird, kommt aus einer Bäckerei in New York und tauchte dort ca. 1925 das erste Mal auf. Heute ist er, auch bekannt als „Black and White Cookie“, ein beliebter Straßensnack in New York. Der Name „Half-Moon“ ist Programm – die klassische Aufteilung in eine schwarze und in eine weiße Hälfte erinnert wirklich an einen Halbmond. Der eigentliche Ursprung des Cookies wird jedoch in Deutschland vermutet. Warum heißen sie dann bei uns Amerikaner? Es könnte sein, dass sich der Name von dem Backtriebmittel „Ammoniumhydrogencarbonat“, auch bekannt als Hirschhornsalz ableitet, welches im Ursprungsrezept verwendet wird. Eine andere Theorie ist, dass die amerikanischen GI’s das Amerikaner Gebäck in den 1950-er Jahren wieder in Deutschland eingeführt haben und das Gebäck daher nach Ihnen benannt wurde. Übrigens: In der DDR wurde das Gebäck aufgrund der schwierigen Beziehung zu Amerika meistens „Ammonplätzchen“ genannt. 

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