5 Tipps für das Ausrollen von Hefeteig

5 Tipps für das Ausrollen von Hefeteig

Mit diesen 5 Tipps geht nichts mehr schief

  1. Ohne Kneten geht hier nix
    Gönne deinem Teig mindestens 5 Minuten.
  2. Gib ihm Zeit
    Lasse deinen Hefeteig noch einmal gehen, falls er sich beim Ausrollen zusammenzieht. 
  3. Mehliger Retter
    Damit dein Teig nicht an deiner Arbeitsfläche festklebt, bestreue diese mit etwas Mehl.
  4. Formen formen
    Forme vorab eine Kugel, wenn du einen runden Hefeteig haben möchtest – für eine eckige Fläche machst du eine Rolle.
  5. Von innen nach außen
    Rolle den Teig von der Mitte nach außen aus und wende ihn gelegentlich.
So rollst du deinen Hefeteig ganz einfach aus.

1. Ohne Kneten geht hier nix

Das A und O beim Ausrollen deines Hefeteigs ist das Kneten. Nur ein ordentlich gekneteter Hefeteig lässt sich auch schön ausrollen, da erst so alle Zutaten zu einem einheitlichen Hefeteig zusammengemischt und die Eiweiße zusammengepresst werden. Du solltest mindestens 5 Minuten lang deinen Teig kneten. Das geht auf die Muskeln, aber dein Hefeteig wird es dir später danken, da er geschmeidig wird und nicht mehr so stark klebt. Einen fertig gekneteten Hefeteig erkennst du daran, dass er eine glatte Teigoberfläche hat und deine bemehlten Hände beim Anfassen kaum noch dran kleben.

Hefeteig wird Kräftig geknetet

2. Gib ihm Zeit

Hefeteig braucht Gehzeit. Also lass deinen Teig vor dem Ausrollen an einem warmen Ort eine Zeit lang gehen, damit er nach dem Backen schön fluffig wird. Wie lange er gehen muss, hängt von der Menge und dem Endprodukt ab, schaue hierzu am besten im Rezept nach. Während der Teig sich ausruht, sollte er unbedingt mit einem Küchentuch abgedeckt werden, damit die Teigoberfläche nicht austrocknet. Sollte sich dein Teig während des Ausrollens immer wieder zusammenziehen, empfehlen wir dir geduldig zu sein und ihn einfach noch einmal 5-10 Minuten Zeit zum Entspannen zu geben.

Lasse den Hefeteig abgedeckt gehen.

3. Mehliger Retter

Damit dein Hefeteig beim Ausrollen nicht an der Arbeitsfläche festklebt, bestäube sie mit etwas Mehl. Falls du einmal zu viel Mehl an deinem Teig hast, kannst du es ganz einfach wieder abklopfen. Auch dein Nudelholz kannst du etwas mehlen. So erleichterst du dir das Ausrollen und dein Teig klebt nicht am Nudelholz fest.

Verstreue Mehl auf der Arbeitsfläche und dem Nudelholz.

4. Formen formen

Bevor du den Hefeteig ausrollst, überlege dir schon mal, welche Form er anschließend haben soll. Du möchtest eine runde Pizza backen? Dann forme zuerst eine Kugel. Wenn du sie gleichmäßig in alle Richtungen ausrollst, behält dein Teig eine schöne runde Form. Soll es doch eher eine rechteckige Form wie bei unserem Rezept zum Apfelkuchen vom Blech sein? Dann forme deinen Hefeteig zu einer Rolle, bevor du ihn mit einem Nudelholz ausrollst. Wenn du deinen Teig hin und wieder diagonal, also über die Ecken ausrollst, behält er seine rechteckige Form. 

Forme den Hefeteig zu einer Rolle, falls du eine eckige Form haben willst.

5. Von innen nach außen

Wenn du einen gleichmäßigen Hefeteig haben möchtest, rolle ihn mit gleichmäßigem Druck immer von der Mitte nach außen aus. Sobald du am Rand angekommen bist, beginnst du wieder in der Mitte. Währenddessen löst du den Teig (z. B. mit einer Teigkarte) gelegentlich von der Arbeitsfläche und wendest ihn. Rolle ihn anschließend wieder gleichmäßig in alle Richtungen aus. Dadurch drückst du entstandene Luftblasen aus dem Teig und vermeidest Risse und Unebenheiten im Teig. Damit dein Teig nicht anklebt, solltest du immer wieder für eine ausreichende Mehlschicht auf deiner Arbeitsfläche sorgen.

Rezeptideen für leckere Hefegebäcke

Unsere Tipps waren hilfreich und du möchtest jetzt am liebsten direkt selbst einen Hefeteig zubereiten und ausrollen? Dann nichts wie los! Hier findest du das passende Rezept.

Langos
30 Min. Mittel
3 (1235)
Mutzen
30 Min. Mittel
4 (2237)
Bauernbrot
1 Std. Einfach
2 (292)
Körnerbrot
1 Std. Einfach
Buttermilchbrot
45 Min. Einfach
Roggenbrötchen
1:05 Std. Mittel
Sauerteig-Pizza
1:35 Std. Mittel