Keine Angst vor Fondant
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Keine Angst vor Fondant

Was ist Fondant?

Fondant oder auch Rollfondant ist eine pastöse Zuckermasse, die aus Saccharose, Glucosesirup, Invertzuckercreme und/oder Zucker hergestellt wird. Sie eignet sich vor allem zum Überziehen von Torten oder zum Modellieren von kleinen Figuren. Und jetzt die vereinfachte Variante: Fondant ist eigentlich nichts anderes als Zucker. Demnach ist die Masse in der Regel völlig unbedenklich für eine vegane oder für eine vegetarische Ernährung geeignet. Fondant schmeckt sehr süß – nach Zuckermasse eben.

Fondant-Pinguin Körper modellieren

Wie spricht man Fondant aus?

Hast du dich schon immer gefragt, wie man Fondant eigentlich richtig ausspricht? Heißt es jetzt F-O-N-D-A-N-T – also so, wie man es schreibt? Oder F-O-N-D-O-O-O – mit nasalem "O" und französischem Akzent? Die gute Nachricht: Du kannst beides sagen. Hier gibt es kein Richtig und kein Falsch. In unserem Team sagen wir allerdings überwiegend Ersteres. Wie ist das bei dir?

Welche Arten von Fondant gibt es?

Grundsätzlich kann Fondant in die fünf Arten Rollfondant, Modellierfondant, Schmelz- bzw. Flüssigfondant, Pulverfondant und Blütenpaste unterschieden werden.

Rollfondant, unter Hobbybäckern auch einfach Fondant genannt, ist die gängigste Form des Fondants und beschreibt einfach die Zuckermasse zum Ausrollen. Rollfondant ist in der Regel sehr fest und wird erst durch erneutes Kneten kurz vor der Verarbeitung wieder weich und elastisch. Rollfondant klebt nicht und wird vor allem zum Eindecken von Kuchen und Torten verwendet.

Modellierfondant kann man fertig im Handel kaufen oder selbst herstellen. Er ist etwas fester als normaler Fondant, was nicht zuletzt an dem zugefügten Bindemittel – häufig CMC – liegt, welches die Feuchtigkeit im Fondant aufsaugt und ihn dadurch zäher und stabiler macht. Diese feste Konsistenz erleichtert und beschleunigt vor allem das Modellieren, weil Figuren nicht erst über Nacht aushärten müssen.

Schmelz- bzw. Flüssigfondant ist eine dickflüssige, weiße Zuckermasse, die zum Glasieren von Kuchen, Eclairs, Donuts oder Petit Fours eingesetzt wird. Mittlerweile findet man Flüssigfondant auch als Drip fertig in der Tube.

Pulverfondant bildet die Basis für Flüssigfondant. Durch die Zugabe von Wasser entsteht hieraus die dickflüssige Zuckerglasur. Die schnelle und einfache Lösung zum Glasieren von Kleingebäck gibt es im Fachhandel in ganz unterschiedlichen Geschmacksrichtungen.

Schließlich gibt es noch die Blütenpaste. Sie wird zum Herstellen von einfachen Dekorationen wie beispielsweise Blütenblättern verwendet. Blütenpaste trocknet super schnell aus und eignet sich deshalb nicht zum Eindecken von Torten. Die Zugabe von Eiweiß und Bindemitteln erlauben jedoch, Blütenpaste hauchdünn auszurollen.

Eisprinzessinen-Plätzchen - 16

Kann man Fondant selber machen?

Grundsätzlich kann man Fondant selber machen. Dafür musst du zunächst 450 g weiße Marshmallows mit 3 EL Wasser in der Mikrowelle schmelzen und mit 1 kg Puderzucker nach und nach verkneten. Hört sich einfach an, ist aber tatsächlich eher etwas für den geübten Fondantmeister. Die Zutatenmengen müssen nämlich je nach Konsistenz angepasst werden. Und die sollte man dementsprechend gut kennen. Kaufen ist da auf jeden Fall die bequemere Variante. Und in unserem Shop haben wir mittlerweile eine recht große Auswahl unterschiedlichster Fondant-Sorten in den schönsten Farben.

Dr. Oetker
Dekor Fondant "Weiß" von Dr. Oetker
1.56 €
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Marshmallow Fondant "Weiß" von Confetti
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Fondant Pro "Poppy Red" von Renshaw
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Fondant "Babyblau" von Funcakes
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Funcakes
Fondant "Hellgrün" von Funcakes
2.75 €
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Fondant "Rosa" von Funcakes
2.75 €
Funcakes
Fondant "Schwarz" von Funcakes
2.75 €
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Blütenpaste "Weiß" von Renshaw
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Fondant-Set "Grundfarben" von Renshaw
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Fondant-Set "Hautfarben" von Renshaw
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Fondant-Set "Neonfarben" von Renshaw
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Wie rolle ich Fondant aus?

Wenn du deinen Fondant für kleine Figuren oder zum Eindecken einer schönen Torte nutzen möchtest, musst du ihn vorher ausrollen. Wir verraten dir, wie das besonders einfach geht.

Fondant für eine Decke ausrollen

Rollfondant lässt sich zwar auch mit einem klassischen Nudelholz ausrollen, am besten eignet sich hierfür jedoch ein Rollstab.  Du besitzt einen? Perfekt! Vor dem Ausrollen musst du deinen Fondant erst einmal ordentlich durchkneten. Das braucht leider seine Zeit. Aber nur, wenn du deinen Fondant schön geschmeidig geknetet hast, lässt er sich anschließend auch schön und einfach ausrollen. Dazu die Arbeitsfläche mit ein bisschen Bäckerstärke (sie ist im Gegensatz zu normaler Stärke feiner und verklumpt nicht) oder Puderzucker bestreuen, Fondant zu einer Kugel formen und wie beim Plätzchen backen in alle Richtungen gleichmäßig ausrollen. Dabei Rollstab und Fondant immer mal wieder mit etwas Stärke oder Puderzucker bestäuben und den Fondant regelmäßig von unten mit einer Palette lösen. So klebt er nicht an. Um unschöne Stärke- oder Puderzuckerflecken zu vermeiden, sorge dafür, dass du wirklich immer nur eine ganz feine Schicht davon einsetzt. Am besten siebst du die Bäckerstärke auf die Arbeitsfläche oder nutzt dazu einen Nylonstrumpf. Ja, das mag erst einmal seltsam klingen, aber ein sauberer Nylonstrumpf ist ein wunderbar feines Sieb für Stärke, die du damit hauchdünn auf deine Arbeitsfläche und deinen Fondant stäuben kannst. Falls du am Ende doch einmal noch Stärke- oder Puderzuckerreste auf deinem Fondant hast, kannst du sie einfach mit einem sauberen Pinsel entfernen.

Wenn sich kleine Luftblasen im Fondant bilden, dann hast du ihn wahrscheinlich nicht ausreichend geknetet. Lieber noch einmal zu einer Kugel formen und kräftig durchkneten. Sind nur ein oder zwei kleine Bläschen zu sehen, kannst du diese mit einer feinen Nadel (wir haben gehört Akkupunkturnadeln sollen hier super sein) kaputt piksen und anschließend glatt rollen, so bekommt deine Torte eine glatte und glänzende Oberfläche.

Du fragst dich, wie dick deine Fondantdecke sein muss, damit sie sich schön verarbeiten lässt, aber auf keinen Fall reißt? Je nachdem wie erfahren du bist, empfehlen wir dir eine Dicke von 2 bis 4 mm. Alternativ kannst du deine Fondantdecke natürlich auch fertig ausgerollt kaufen. Das ist die besonders schnelle Variante:

Dr. Oetker Weiße Fondant Decke

Dr. Oetker Weiße Fondant Decke

Mit der fertig ausgerollten Fondantdecke lassen sich Torten super einfach einkleiden.
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Fondant für Dekorationen und Figuren ausrollen

Wenn du aus Fondant einzelne Elemente ausstechen oder ausschneiden möchtest, dann ist es am besten, wenn du deinen Fondant in einem aufgeschnittenen Gefrierbeutel ausrollst. Wie das geht? Das ist in 5 Schritten erklärt:

  1. Gefrierbeutel mit einer Schere an einer langen und der kurzen Seite aufschneiden
  2. Beutel aufklappen
  3. Fondant auf eine Gefrierbeutel-Hälfte legen
  4. Andere Hälfte darüber klappen
  5. Zwischen den beiden Hälften ausrollen

So kannst du anschließend den Gefrierbeutel vorsichtig von beiden Seiten lösen und dein Fondant klebt nicht auf der Arbeitsfläche fest, ganz ohne Bäckerstärke oder Puderzucker.

Fondant-Pinguin Füße modellieren

Wie modelliere und befestige ich Figuren aus Fondant?

Du möchtest deine Torte mit kleinen Figuren verzieren? Dann heißt der erste Schritt auch hier: Kneten, Kneten, Kneten. Nur wenn dein Fondant richtig schön geschmeidig ist, lässt er sich gut verarbeiten. Wenn der Fondant dabei zu klebrig in deinen Händen wird, reibe sie mit etwas Palmin- oder Kokosfett ein oder bestäube sie mit etwas Speise- oder Bäckerstärke. Das hilft. Jetzt kannst du deine Figuren entweder frei Hand formen oder du greifst auf Fondantformen zurück. Diese bestehen in der Regel aus Silikon und sind im Internet oder im Fachhandel erhältlich. Auch sie solltest du mit einer feinen Schicht Bäckerstärke bestäuben, damit sich der Fondant später besser lösen lässt. Trick 17: Die gefüllten Formen kurz ins Eisfach legen, damit der Fondant schön fest wird und sich leichter lösen lässt.

Deine Fondantfiguren sind fertig? Dann müssen sie jetzt natürlich noch auf der Torte platziert werden. Hier kommen unsere Tipps, wie du deine Figuren auf deine Torte klebst:

  • Flache Figuren lassen sich ganz einfach mit etwas Wasser anbringen. Dafür die Rückseite der Figuren mit Wasser bestreichen und sanft auf die Torte drücken.
  • Größere Fondantfiguren klebst du am besten mit Zuckerschrift auf die Torte. Verwende dabei nicht zu viel, sonst quillt es nachher an den Seiten raus.
  • Deine Fondantfigur besteht aus mehreren Teilen? Fondant kann man ganz einfach auf Fondant kleben. Arme und Hände klebst du zum Beispiel mit essbarem Kleber oder einfach ein wenig Wasser zusammen. Den Kleber kannst du im Fachhandel oder online kaufen.
  • Du möchtest lieber auf Nummer Sicher gehen? Auch Zahnstocher, Schaschlik-Spieße oder ungekochte Spaghetti (die sind praktischerweise essbar) eignen sich ganz wunderbar, um einzelne Fondantelemente zu verbinden, solange diese noch weich sind. Also gleich zu Beginn überlegen, was wie zusammengesteckt werden soll und die einzelnen Teile schon einmal mit einer kleinen Holz- oder Nudelkonstruktion unterstützen.
Fondant-Pinguin Augen modellieren

Wie färbe ich Fondant am besten?

Weißer Fondant sieht toll aus – keine Frage. Aber manchmal, da muss es eben blau, rot und grün sein. Bunten Fondant kannst du kaufen, das ist auf jeden Fall die einfachste Variante, bietet dir leider aber nicht immer eine vollumfassende Farbauswahl. Du kannst aber auch weißen Fondant färben. Achte allerdings darauf, dass du keine flüssige Farbe, sondern Lebensmittelfarben auf Gel-oder Pastenbasis verwendest. Zusätzliche Flüssigkeit verändert nämlich die Konsistenz des Fondants, wodurch er sich schlechter verarbeiten lässt. Am einfachsten geht das Färben mit handelsüblicher Lebensmittelfarbe. Sie ist vor allem geeignet, wenn du Pastellfarben herstellen möchtest. Hast du eher Lust auf knallige Farben, dann solltest du am besten Pastenfarbe, wie die von Wilton, verwenden. Gib die Farbe mit Hilfe eines Zahnstochers auf den Fondant. Anschließend schlägst du ihn ein und ziehst ihn in die Länge. Verwende dabei am besten Handschuhe, da sich die Farbe nicht so leicht von den Händen lösen lässt. Diesen Vorgang wiederholst du so oft, bis sich die Farbe gleichmäßig verteilt hat. Wenn du Farbe auf Wasserbasis nutzt, wie man sie üblicherweise im Supermarkt kaufen kann, gib einfach noch etwas Puderzucker dazu, damit die zusätzliche Flüssigkeit deinen Fondant nicht zu weichmacht.

Und noch ein Trick: Statt Fondant zu färben, kannst du ihn auch nach dem Einkleiden deiner Torte mit Lebensmittelfarbe bestreichen. Du kannst dafür zum Beispiel die Pastenfarben von Wilton verwenden und diese mit klarem Alkohol verdünnen. Das eignet sich besonders, wenn du eine fertig ausgerollte Fondantdecke verwenden möchtest. Diese ist oft nur in weiß erhältlich. Bepinselt mit der passenden Farbe ist sie nicht nur besonders hübsch, sondern besticht auch mit strahlenden und kräftigen Farben.

Was ist der beste Untergrund für Fondant?

Bevor der Fondant auf die Torte kommt, muss diese erst einmal eingestrichen werden. Warum? Na, weil so Unebenheiten ausgeglichen und alle überschüssigen Krümel gebunden werden. Wichtig ist hierbei, dass du zu einer fondanttauglichen Unterlage greifst. Nicht jede Creme ist für diesen Schritt geeignet. Lege deinen Fondant zum Beispiel möglichst nicht auf Sahnetorten. Denn er wird schon nach kurzer Zeit weich und verformt sich aufgrund der hohen Feuchtigkeit in den Milchprodukten. Wir haben dir stattdessen unsere Top 3 Untergründe für Fondant zusammengestellt:

  1. Am besten klappt das Einstreichen einer Fondant-Torte mit einer Ganache. Hierfür Zartbitterschokolade in warmer Sahne im Verhältnis 2:1 auflösen, ein bis zwei Stunden abkühlen lassen, kurz aufschlagen und auf die Torte streichen. Du solltest unbedingt sauber arbeiten. Sobald die Ganache auf deinem Kuchen fest wird, werden (leider) alle Kanten und Unebenheiten sichtbar.
  2. Eine weitere Möglichkeit ist Buttercreme. Diese wird nicht ganz so fest wie Ganache und kann demnach auch noch etwas länger korrigiert und zu einer glatten Oberfläche verarbeitet werden. Der Vorteil ist also, dass du Unebenheiten leichter ausgleichen kannst. Du solltest allerdings ausschließlich amerikanische Buttercreme verwenden, die aus Puderzucker und Butter besteht. Auf Frischkäse und Puddings solltest du besser verzichten. Fondant löst sich durch die hier enthaltene Feuchtigkeit nämlich schnell auf.
  3. Eine schnelle Lösung zum Schluss: Konfitüre mit maximal 50% Fruchtgehalt (sonst ist der Wasseranteil zu hoch und der Fondant könnte sich auflösen) kurz aufkochen oder Schokoladenaufstrich schmelzen. Beides solltest du ausschließlich für glatte Kuchen verwenden, da sie nur den Zweck des Klebens erfüllen, nicht aber eine schöne glatte Oberfläche zaubern können.
Buttercreme-Torte - 28

Wie kleide ich eine Torte mit Fondant ein?

Jetzt haben wir dir schon erklärt, wie du deinen Fondant ausrollst, modellierst, färbst und befestigst, aber das Wichtigste fehlt ja noch: das Einkleiden der Torte. Die besten Tipps, wie dir auch das problemlos gelingt, haben wir im folgenden Abschnitt für dich zusammengestellt.

Wie groß muss die Fondantdecke für meine Torte sein?

Bevor du anfängst, deine Torte mit Fondant einzukleiden, musst du dir sicher sein, dass deine Fondantdecke auch wirklich groß genug ist. Die richtige Größe ist natürlich abhängig von dem Durchmesser und der Höhe deiner Torte. Am besten schnappst du dir ein Maßband, oder auch nur ein einfaches Band, und legst es einmal mittig über deine Torte und an beiden Seiten runter. Wenn du das Band nun hochnimmst, dient es dir als Orientierung: Der Durchmesser deiner Fondantdecke sollte an allen Stellen mindestens so groß sein, wie die Länge des Bandes. Am besten 2 cm mehr, dann hast du noch etwas Spielraum.

Wie lege ich eine Fondantdecke richtig auf?

Wenn deine Decke groß genug ist, geht es nun darum sie unfallfrei auf deine Torte zu bekommen. Hier gibt es 2 Möglichkeiten:

  1. Entweder hast du deine Fondantdecke auf einer großen Folie ausgerollt. Diese ist dabei, wenn du eine fertige Fondantdecke kaufst und du solltest sie auf jeden Fall aufheben. Denn auch deine eigene Fondantdecke lässt sich darauf super ausrollen. Kleb sie dir zur Sicherheit mit ein paar Streifen Klebeband auf der Arbeitsfläche fest, damit sie nicht verrutscht. Hast du diesen Trick genutzt, kannst du guter Dinge die Decke mit der Folie anheben, andersherum wieder auf die Torte legen und danach die Folie abziehen. Keine Sorge: Die Folie haftet fest an der Fondantdecke, sodass sie beim Umdrehen nicht einfach von der Folie rutscht.
  2. Alternativ kommt jetzt wieder dein Rollstab zum Einsatz. Leg es an eine Seite deiner Fondantdecke und beginne diese vorsichtig aufzurollen. Versichere dich vorher, dass die Oberfläche nicht klebt. Ist das der Fall, dann noch einmal etwas Stärke darauf stäuben. Wenn du die komplette Decke aufgerollt hast, kannst du sie mit dem Rollstab hochheben und dann über deiner Torte ganz vorsichtig wieder abrollen.

Wie wird meine Fondantdecke schön glatt?

Wie ein Kleid hängt die Fondantdecke nun an deiner Torte runter. Das sieht zwar auch recht hübsch aus, unter Einkleiden versteht der Konditor aber etwas Anderes: Und zwar eine schön anliegende, glatte Fondanthülle. Auch das ist kein Problem, beachte einfach die folgenden 5 Schritte:

  1. Drücke erst einmal vorsichtig die Fondantdecke an der oberen Seite deiner Torte fest.
  2. Dann fängst du langsam von oben an die Decke auch an den Seiten festzudrücken.
  3. Zieh dabei das Fondant unten immer wieder von der Torte weg, sodass es schön glatt liegt, bevor du es feststreichst.
  4. Streiche nach und nach langsam rundherum von oben nach unten deine Fondantdecke fest.
  5. Überstehende Reste am Boden deiner Torte kannst du ganz einfach mit einem Pizzaschneider oder einem einfachen Messer abschneiden.

In unserem Video zeigen wir dir noch einmal ganz genau, wie es geht:

Wie reißt meine Fondantdecke beim Einkleiden nicht ein?

Damit deine Fondantdecke beim Einkleiden nicht einreißt, rolle sie auf keinen Fall zu dünn aus. 2 bis 4 mm sind hier eine gute Orientierung. Du kannst deine Fondantdecke beim Ausrollen immer mal wieder gegen das Licht halten – so erkennst du besonders lichtdurchlässige und damit einreiß-gefährdete Stellen schnell. Entweder gibst du hier noch etwas Fondant hinzu oder passt beim Einkleiden auf diese Stellen besonders gut auf. Unser Tipp: Lieber ein bisschen zu dick als zu dünn ausrollen – gerade bei stabilen Torten ist das kein Problem.

Und wenn du dann doch einmal Risse in deiner Decke hast, dann bloß nicht verzagen. Lasse den Fondant auf der Torte erst einmal trocknen und aushärten. Knete dann ein neues Stück Fondant weich und mache es mit deinen feuchten Händen ein wenig "klebrig". Damit kannst du die Risse auffüllen. Bestäube deine korrigierte Stelle dann mit etwas Puderzucker und gehe anschließend einem Glätter oder deinen Fingern darüber und "bügel“ alles schön glatt. Wenn das auch nicht klappt, dann bleibt noch die Möglichkeit, Dekolelemente wie Blüten darauf zu kleben. Am unteren Ende der Torte, kann ein zusätzliches Dekoband aus Fondant oder ein hübsches Stück Schleifenband aus Stoff die Torte wunderbar abschließen und unschöne Kanten verstecken. Du siehst also: Hier gibt es eine ganze Menge Tricks.

Wie lange ist Fondant haltbar?

Fondant solltest du immer komplett luftdicht verschlossen und bei Zimmertemperatur aufbewahren. Gib ihn dafür in einen Gefrierbeutel oder schlage ihn mit Frischhaltefolie ein und lagere ihn in einer Plastikdose. Gleiches gilt für fertige Fondant-Figuren. Sie solltest du bei Zimmertemperatur und in einem möglichst trockenen Raum zunächst fest werden lassen. Danach kannst du sie in einer Plastikdose für einige Zeit aufbewahren. Stell sie besser nicht in den Kühlschrank, da sie bei der Feuchtigkeit nicht richtig trocknen können. Bei der Haltbarkeit selber kannst du dich am besten an dem Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Verpackung orientieren.

Anders ist das bei Fondant-Torten. Die mögen es sehr wohl kalt. Aber auch hier ist bei der Lagerung im Kühlschrank Vorsicht geboten. Du solltest darauf achten, dass im Kühlschrank keine offenen Lebensmittel herumstehen und gegebenenfalls eine Schale mit Salz und/oder Reis hineinstellen. Diese saugen überschüssige Feuchtigkeit auf. Die Rückwand und Seitenwände deines Kühlschranks solltest du immer abwischen, da sich hier das meiste Kondenswasser befindet. Unser Tipp, um auf Nummer sicher zu gehen: Fondant-Torten am besten im (trockenen) Keller oder in der kühlen Garage aufbewahren.

Zum Einfrieren sind Fondant-Torten leider nicht geeignet, da sie beim Auftauen zu viel Flüssigkeit ziehen und der Fondant matschig wird.

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Unsere liebsten Rezepte mit Fondant

Du hast keine Angst mehr vor einer Fondant-Torten? Richtig so! Wir zeigen dir noch unsere Lieblingsrezepte für Fondant-Torten – lass dich inspirieren und los geht's.