Keine Angst vor Quark-Öl-Teig

Keine Angst vor Quark-Öl-Teig

Was ist ein Quark-Öl-Teig?

Ein Quark-Öl-Teig ist ein Knetteig, der aufgrund seines Fettanteils gerne für feine Backwaren verwendet wird. Der Teig besteht aus Mehl, Speisequark, Pflanzenöl und Eiern. Für süße Backwaren gibst du noch Zucker hinzu, bei herzhaften Gebäcken kannst du diesen einfach weglassen. Quark-Öl-Teig gilt als die schnelle Alternative zum Hefeteig. 

Wie stelle ich den Teig her?

Die Herstellung von Quark-Öl-Teig ist einfach und ohne große Stolperfallen. Gib einfach die passende Menge Quark, Milch, Eier, Zucker und Öl in eine Rührschüssel. Das Öl ist für diesen Teig ausschlaggebend. Es macht ihn besonders elastisch. Daher sollte das Öl nicht durch ein festes Fett ersetzt werden. Die trockenen Zutaten Mehl und Backpulver vermischt du am besten erst in einer zweiten Schüssel und gibst die Trockenmischung dann zu den anderen Zutaten. Jetzt kannst du den Teig mit den Knethaken zu einer homogenen, glatten Teigkugel kneten. Knete den Teig nicht zu lange, da er sonst sehr klebrig wird. Sollte dies der Fall sein, kannst du einfach etwas Mehl hinzugeben. Nun kannst du den Teig nach Belieben ausrollen, formen, füllen und belegen. 

Fünf hilfreiche Tipps und Tricks

Auch wenn der Quark-Öl-Teig bestimmt nicht der Komplizierteste unter den Teigen ist, so gibt es doch ein paar einfach Tricks, wie er dir besonders gut gelingt:

  1. Knete den Teig nicht zu lange, da er sonst klebrig wird. Sollte er dennoch zu stark kleben, kannst du noch ein wenig Mehl hinzugeben.
  2. Für den Fall, dass der Teig zu fest ist, kannst du noch etwas Milch hinzugeben.
  3. Lass den Quark gut abtropfen, dann wird dein Teig besonders fluffig.
  4. Verwende unbedingt geschmacksneutrales Speiseöl wie Sonnenblumen- oder Rapsöl. Olivenöl und andere intensivere Öl-Sorten dominieren sonst den Geschmack.
  5. Backe den Teig direkt nach dem Kneten oder decke ihn mit einem feuchten Tuch ab. Wenn sich eine Haut bildet, geht der Teig nicht so schön auf. 

Was kann ich mit Quark-Öl-Teig backen?

Als Faustregel kannst du dir merken: Alles was du mit einem Hefeteig backst, geht in den meisten Fällen auch mit Quark-Öl-Teig. Gerade Obstkuchen vom Blech, zum Beispiel mit Apfel oder Pflaume werden oft mit Quark-Öl-Teig gebacken. Genauso kleine Gebäcke wie Quarkhasen zu Ostern, Apfeltaschen und Streuseltaler. Generell passen Pudding und Obst in jeglicher Form – ganze Früchte, Kompott, oder Konfitüre - perfekt zum geschmacklich eher zurückhaltenden Quark-Öl-Teig. Der Teig schmeckt schön frisch mit einer ganz dezenten Quark-Note. Die Konsistenz ist locker und luftig, aber schon fester und kompakter als Hefeteig. Für Gebäcke die besonders weich und fluffig sein sollen, zum Beispiel Hefezöpfe, empfehlen wir dir daher eher einen Hefeteig. Wenn du den Zucker weglässt, kannst du den Teig auch gut als Grundlage für Pizzen, Quiche oder herzhafte Kleingebäcke verwenden. Ersetze bei deinem nächsten Backprojekt doch einfach mal deinen Hefeteig durch einen Quark-Öl-Teig.

Fünf gute Gründe für Quark-Öl-Teig

Der Quark-Öl-Teig ist aus unserer Sicht ein noch viel zu unterschätzter Teig, der zu selten zum Einsatz kommt. Wir haben sogar festgestellt –selbst bei uns. Dabei bietet er doch so viele Vorteile und ist unglaublich vielseitig. Egal ob süßes Gebäck oder herzhaftes – Quark-Öl-Teig wird er gerne als Alternative zum Hefeteig verwendet. Warum du dich für Quark-Öl-Teig entscheiden solltest? Hier kommt unser Plädoyer:

  1. Schnelle Zubereitung: Der Teig ist schnell geknetet und muss im Vergleich zum Hefeteig nicht gehen
  2. Ideal, wenn man den Hefegeschmack nicht so gerne mag
  3. Fettärmer als andere Teige, da nur wenig Öl verwendet wird
  4. Gelingt leicht – perfekt für Backeinsteiger
  5. Bleibt im Vergleich zu Hefeteig länger frisch.  

Haltbarkeit und Lagerung

Ähnlich wie ein Hefeteig schmeckt auch Quark-Öl-Teig frisch am besten. Wenn er länger liegt, dann wird er schnell trocken. Du kannst ihn aber grundsätzlich besser als Hefeteig auch noch einen Tag später genießen. Gut verpackt kannst du dein Gebäck für zwei bis drei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Am besten in einer luftdicht verschlossenen Dose. Alternativ kannst du das fertige Gebäck auch in einzelnen Stücken für bis zu 3 Monate einfrieren. Wenn du den rohen Teig einfrierst, dann lasse ihn langsam, am besten über Nacht im Kühlschrank auftauen, bevor du ihn weiterverarbeitest. 

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