Poke-Cake-Rezepte

Kleine Löcher, lecker gefüllt und bereit dir und deinen Gästen beim Anschneiden eine Überraschung zu bereiten! Das kann nur der Poke-Cake. Beim sogenannten Löcherkuchen geht die Soße bis auf den Boden und ist somit Füllung und Topping zugleich. Ob schön schokoladig und mit Karamellsoße gefüllt oder fruchtig mit einem Duett aus weißer Schokolade und Erdbeeren. Wir zeigen dir wie‘s geht, sodass dir dein Poke-Cake mindestens genauso gut gelingt wie er schmeckt.

Übersicht

In diesem Artikel findest du alles, was du über den Poke Cake wissen musst, sodass du nicht nur mit einem leckeren Kuchen, sondern auch mit Expertenwissen vor deinen Gästen glänzen kannst J

  1. Unsere leckeren Poke-Cake-Rezepte
  2. Was ist ein Poke-Cake?
  3. Wie mache ich einen Poke-Cake?
  4. In welchen Varianten kann ich meinen Poke-Cake machen?
  5. Worauf sollte ich besonders achten?
  6. Wie kann ich meinen Poke-Cake lagern?

Unsere leckeren Poke-Cake-Rezepte

Was ist ein Poke-Cake?

Anders als der Name vermuten lässt, ist ein Poke-Cake nicht automatisch ein Kuchen. Poke-Cakes können in allen möglichen Varianten gebacken werden, ob als Torte, als Muffin, als Cupcake oder sogar als kleine Brownies. Aber was ist eigentlich die richtige Übersetzung für Poke-Cake?

Poke ist die Ableitung von dem englischen Wort „to poke“ was übersetzt so viel wie stoßen, anstupsen und stochern heißt und somit perfekt zu dem neuen Trendgebäck passt.

Das Gebäck ist auch bekannt unter dem Namen Löcher-Kuchen oder Stricknadelkuchen, da mit Hilfe eines Gegenstandes, zum Bespiel einer Stricknadel oder einem Kochlöffelstiel, kleine Löcher in das Gebäck gestochen werden, um diese dann mit einer leckeren Soße zu füllen. Na, klingt das nicht gut? J  Das Trendthema aus den USA erfreut so langsam auch immer mehr Hobbybäcker hier bei uns, und das absolut zu Recht!

Wie mache ich einen Poke-Cake?

Das neue Trendgebäck mit Löchern ist leichter nach zu backen als du vielleicht denkst. Meist besteht er nämlich aus einem klassischen Rühr- oder All-in-Teig. Nach dem Backen musst du ihn gut auskühlen lassen. Dann kannst du ganz nach Belieben Löcher in deinen Kuchen stechen. Das geht besonders gut mit einem Kochlöffelstiel. Er macht schön große Löcher in deinen Kuchen, sodass du genügend Platz für leckere Füllungen erhältst.

Umso mehr Löcher du deinem Kuchen verleihst, umso mehr Füllung passt hinein und umso cremiger oder fruchtiger wird er auch. Hier darfst du selbst entscheiden, wie es dir am liebsten ist. Eventuell musst du dann aber bei den Mengenangaben für die Füllung etwas variieren.

In welchen Varianten kann ich meinen Poke-Cake machen?

Beim Füllen deines Poke-Cakes sind dir eigentlich keine Grenzen gesetzt. Besonders beliebt ist eine klassische Masse aus Pudding. Aber auch Soßen aus Schokolade, Erdbeeren, Bananen oder Lemon-Curd sind weit verbreitet.

Gerade aus Amerika gibt es aber auch viele Rezepte mit einer Füllung aus Baileys oder Jell-O, einer Art Wackelpudding. Hier kannst du also durchaus kreativ werden. Unser Liebling, gerade bei gutem Wetter, ist der Spaghetti-Eis-Poke-Cake. Mit seinen fruchtigen Pokes aus Erdbeersoße ist er ein perfektes Sommerrezept. Hierfür werden einfach ein paar Erdbeeren in einem Rührbecher püriert und mit etwas Sahnesteif gefestigt. Wenn du magst kannst du für eine feine Vanillenote auch noch etwas Vanillezucker unterrühren.

Und so schnell ist die Erdbeersoße für unseren Spaghetti-Eis-Poke-Cake auch schon fertig! Wenn du magst, kannst du alternativ auch eine ganz klassische Erdbeersauce mit Gelierzucker kochen. Das Ganze kannst du dann mit einem Teigschaber gleichmäßig auf deinem Kuchen verteilen und die Soße sucht sich ganz von alleine ihren Weg in die Löcher J

Worauf sollte ich besonders achten?

Auch wenn das Zubereiten von einem Poke-Cake jetzt erstmal so einfach klingt, gibt es doch drei kleine Dinge die du beachten solltest.

  1. Möchtest du für deine Soße mit Früchten arbeiten, kannst du entweder frisches oder tiefgekühltes Obst nehmen. Bei den Tiefgekühlten Früchten ist es allerdings wichtig, dass du sie gut abtropfen lässt, insbesondere, wenn du ganze Früchte zur Dekoration nutzen möchtest.
  2. Achte darauf, dass deine Löcher nicht zu klein werden, da sich die Soße sonst nicht richtig verteilt und das Muster im Anschnitt nicht zu sehen ist. Schnapp dir also am besten einen einfachen Holzlöffel. Mit dem Kochlöffelstiel kannst du dann perfekt Löcher in deinen Kuchen stechen. Möchtest du lieber Muffins oder kleine Cupcakes machen, kannst du auch eine Stricknadel nehmen, damit die Löcher in dem kleinen Gebäck nicht zu groß werden.
  3. Pass auch auf, dass deine Füllung nicht zu dickflüssig wird. Das kann passiert, wenn du eine Creme aus Sahne machst oder eine Soße aus Früchten. Achte darauf, dass deine Füllung trotzdem noch genug Flüssigkeit hat, indem du nicht die ganze Flüssigkeit aus den Früchten drückst. Im schlimmsten Fall findet die Füllung dann nicht mehr ihren Weg in die Löcher.

Wenn du diese kleinen Tipps befolgst, kann bei deinem Poke Cake nichts mehr schief gehen J

Wie kann ich meinen Poke-Cake lagern?

Die Frage, die nicht nur Single-Haushalte beschäftigt, sondern auch interessant für Menschen ist, die nicht gerne am Morgen vor der Familienfeier in der Küche stehen um noch schnell einen Kuchen zu backen. Wie kannst du deinen Poke-Cake also lagern? Hier findest du die Antwort.

Kann ich meinen Poke-Cake für den nächsten Tag vorbereiten?

Ja! Deinen Poke-Cake kannst du Problemlos für den nächsten Tag vorbereiten. In der Regel kannst du ihn gut verpackt für 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Solltest du ihn noch verzieren wollen, mach dies wenn möglich erst kurz vor dem Verzehr, damit nichts verlaufen oder verrutschen kann.

Kann ich meinen Poke-Cake einfrieren?

Auch das ist kein Problem. Am besten verpackst du deinen Poke-Cake dafür luftdicht in einzelne Stücke. So kannst du ihn für bis zu 3 Monate einfrieren und immer wieder bei Bedarf ein Stückchen auftauen und es dir schmecken lassen!

Alle Poke-Cake-Rezepte

Ganz gleich welche Kreation du für deinen Poke-Cake bevorzugst, hier findest du noch einmal alle Rezepte für neue Inspiration: